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Press release

Max Pinckers’ “Margins of Excess” examines the difficult differentiation between reality and fiction in the modern media age. The notion of how personal imagination conflicts with generally accepted beliefs is expressed through the narratives of six individuals. Every one of them momentarily received nationwide attention in the US press because of their attempts to realize a dream or passion, but were presented as frauds or deceivers by the media’s apparent incapacity to deal with idiosyncratic versions of reality. The project asks to what extent terms such as “truth”, “half-truth”, “lie”, “fiction” and “entertainment” are connected in an era of “post-truth”. The photographs are accompanied by press articles, archive material, and personal interviews.

Max Pinckers (* 1988) lives and works in Brussels, Belgium. His works are exhibited internationally and have won multiple awards, e.g. the Edward Steichen Award (2015) and the Leica Oscar Barnack Award (2018).

Max Pinckers „Margins of Excess“ untersucht die schwierige Unterscheidung zwischen Realität und Fiktion im modernen Medienzeitalter. Der Konflikt zwischen persönlicher Vorstellungskraft und allgemein anerkannter Überzeugungen wird durch die Erzählungen von sechs Personen ausgedrückt. Jede*r von ihnen erhielt kurzweilig landesweite Aufmerksamkeit in der US-Presse, weil sie versuchten einen Traum oder eine Leidenschaft zu verwirklichen. Durch die Medien und deren Unvermögen, mit eigenwilligen Versionen der Realität umzugehen, wurden sie jedoch als Betrüger*innen dargestellt. Das Projekt fragt, inwieweit Begriffe wie „Wahrheit“, „Halbwahrheit“, „Lüge“, „Fiktion“ und „Unterhaltung“ in einer Ära der „Post-Wahrheit“ miteinander verbunden sind. Die Fotos werden von Presseartikeln, Archivmaterial und persönlichen Interviews begleitet.
 
Max Pinckers (*1988) lebt und arbeitet in Brüssel, Belgien. Seine Arbeiten werden international ausgestellt und sind bereits mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Edward Steichen Award (2015) und dem Leica Oscar Barnack Award (2018).